Autokonzerne Renault und Daimler erweitern Kooperationen

Bei Motorenbau und Plattformen vertiefen Daimler und Renault-Nissan die Zusammenarbeit und planen schon für 2014 den Start für neuen Smart.

Vor mehr als einem Jahr verkündeten die Autokonzerne bei Klein-und Stadtlieferwagen zusammen zu arbeiten, seitdem läuft die Kooperation auf Hochtouren. Als Zeichen des Vertrauens übernahmen die Partner jeweils drei Prozent der Anteile am anderen Konzern.

Die Nissan-Marke Infiniti wird nach Plänen der beiden Konzernchefs Dieter Zetsche und seinem Amtskollegen Carlos Ghosn einen Wagen auf Basis der neuen A- und B-Klasse-Plattform von Daimler herstellen. Schon jetzt gibt es konkrete Vorschläge, wo Produktionsstandorte entstehen werden, in USA und evtl. Russland.

Im Gegenzug möchte Mercedes die Motoren von Nissan für eigene Modelle nutzen. Laut Zetsche sind Verbrennungsmotoren von Renault-Nissan die perfekten Komponenten für Mercedes-Fahrzeuge. So hieß es zum Beispiel, dass die Motorenlieferung wohl im fünfstelligen Bereich liegen würde.

Solche Nachrichten waren früher auch von anderen Automobilherstellern zu hören. Nur endeten diese Kooperationen erfolglos. Suzuki möchte mit VW nicht mehr zusammenarbeiten, Daimler hatte mit Chrysler und Mitsubishi negative Erfahrungen, Renault mit Volvo.

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