Die Anzahl der Multi-Millionäre in Asien wächst rasant, die Europäer und die Amerikaner haben das Nachsehen.

Auf der Welt leben momentan 63.000 Superreiche mit einem Vermögen von $ 100 Millionen und mehr. Seit 2006 stieg die Zahl um 29 %, und in den nächsten fünf Jahren wird es noch um 37% wachsen. Zusammen halten sie 39,9 Billionen.Diese Daten werden im Bericht Global Wealth Report der reichsten Menschen der Welt aufgeführt, zusammenstellt von Knight Frank mit CitiGroup.

Citi prognostiziert, dass der Anteil von USA und Westeuropa am gesamten Welt-BIP um ca. 41% im Jahr 2010 auf 18% im Jahr 2050 sinken wird. Der Anteil der asiatischen Entwicklungsländer ist mit dem Anstieg von 27% auf 49% zu prognostizieren. Nun, es entwickelt sich eine neue Geographie des globalen Reichtums, sagen die Experten. Anders ausgedrückt: der Wohlstand wandert von West nach Ost. Schuldenkrise und schwaches Wirtschaftswachstum in USA und Europa machen dies möglich.

Entwicklung:

Im Jahre 2011, lebt die größte Anzahl von Multi-Millionären in Süd.Ost Asien, Japan und China) – 18 000. Tausend weniger als in den USA – das Land ist derzeit noch führend in der Anzahl von wohlhabenden Bürgern. Aber schon im Jahr 2016 wird die Kluft zwischen dem Osten Asiens und USA enorm sein (26 000 und 21 000 jeweils in USA). Beispiel China, wo die Zahl Reichen sich verdoppelt und dann 14.000 beträgt.

Während die Asiaten Ihr Geld noch im Bau, Rohstoff- und Fertigungsindustrie verdienen, wird in Zukunft das Wachstum des Einkommens durch Investition in Bildung und Humankapital gewährleistet.

In Westeuropa wächst die Zahl der Multi-Millionäre in den nächsten fünf Jahren auf 1000 Reiche.

Anzahl der Multi-Millionäre in Russland steigt im Jahr 2016 um 76 %, das Wachstum ist aber vom steigenden Ölpreis abhängig. Profitieren wird wie üblich, nur eine begrenzte Anzahl von Personen.

Das Wachstum an steinreichen Bürgern erfolgt auch in Ländern, die jetzt ziemlich schlecht dastehen – Bangladesh, Nigeria, Ägypten, der Mongolei, Indonesien, Irak und andere.

Wo leben die Multimillionäre?

Reiche Menschen aus der ganzen Welt leben immer noch lieber in London und New York – das die beliebtesten Städte für Multimillionäre. Mehreren Kriterien sprechen dafür: wirtschaftliche Aktivität, Lebensqualität, Luxus-Immobilien, Luxus-Boutiquen und Elite-Ausbildung sind die wichtigsten Aspekte.

Dritter in der Rangliste der Städte, die die größten Einfluß in den nächsten 10 Jahren haben wird, ist Peking, gefolgt von anderen asiatischen Städten – Shanghai, Singapur und Hong Kong. Die traditionell beliebte bei Wohlhabenden die französische Hauptstadt Paris, ist nur auf dem siebten Rang.

Das schnelle Wachstum der chinesischen Städte zieht Luxusmarken an: Der Markt von Luxusgütern in China steigt um 35% jährlich, Gucci und Prada eröffnet eine Boutique nach der anderen. Bis zum Jahr 2025 wird China 130 Städte mit einer Bevölkerung von einer Million und mehr haben – das ist mehr als in den USA und Europa zusammen. In acht Städten wird die Bevölkerung mehr als 10 Millionen Euro betragen.

Was kaufen Multimillionäre?

Luxusgüter sind in der Region Asien-Pazifik immer populärer. Mustebeispiel – die Geschichte der Schmuckhauses Cartier. In fünf Jahren wurde der Marktanteil verdoppelt – auf bis zu 40%. Der Umsatz für den gleichen Zeitraum stieg um 140%, während in Europa der Anstieg lediglich 27% betrug. Tatsache ist auch hier, dass die Hälfte von dem, was in den europäischen Boutiquen Cartier verkauft, ja auch vor allem von asiatische Touristen gekauft worden.

Wegen der niedrigen Zinsen am Weltpapiermarkt und die Volatilität des Aktienmarkts investieren Millionäre jetzt lieber in Immobilien (23% der Millionäre mit einem Vermögen von mehr als $ 25 Millionen), dagegen in Aktien und Anleihen – nur 21%. Immer beliebter sind innovative Investitionen: so haben 37% der Millionäre zugegeben, in Wein zu investiert.

Etwa 60% erwerben Kunstwerke, 52% – Schmuck. Seit 2011 ist die Nachfrage nach Investitionen in Kunstwerke auf bis zu 25% gestiegen.

Schlußwort:

Für die Reichen können die nächsten 10 Jahre aber auch schwierig werden, soziale Protestbewegungen wie z.B ´´Occupy Wall Street´´ zwingen die Politik zu handeln und die Multi-Millionäre höher zu besteuern bzw. Steuerparadiese unter Druck zu stellen.

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