Abenteurer und Unternehmer wollen den Tiefseetourismus möglich machen

In der Zeit als Weltraumflüge und das Besteigen der Gipfel ja schon als Routine gilt, ist die Idee vom Tiefseetourismus keine Utopie mehr. Mögen die Gefahren noch so groß sein, moderne U-Boote machen die Tauchgänge nun möglich.

Der Unternehmer Chris Welsh hat sich was Besonderes ausgesucht, und zwar den Marianengraben – zur tiefsten bekannten Stelle aller Ozeane.

In dem etwa 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel sich befindendem, ewig dunklem Graben, lastet der Druck von 1 Tonne Gewicht. Wie erreicht man denn diese Stelle, fragten ihn mehrere Journalisten ?

Deep Flight Challenger ist das moderne U-Boot, das den Tauchgang noch dieses Jahr möglich macht.

Etwa 250.000 US-Dollar wird das Vordringen in ein bislang verborgenes Universum wohl  jeden Touristen kosten. Ein Tiefseetourist, der in nur zwei Stunden den tiefsten Punkt der Welt erreichen sollte, sitzt dann in einer Kugel mit 3 Passagieren.

Die Gefahren sind schon deswegen kaum zu unterschätzen, da es kein vergleichbares Unterwasserfahrzeug noch gibt, um zu einem möglichen Unfallort zu gelangen. Und tatsächlich sind ja nur etwa 5 Prozent des globalen Meeresbodens bislang erforscht. Ein möglicher Unfall hätte dann fatale Folgen und Auswirkungen auf den ganzen, sich im Aufwind befindenden Tiefseetourismus.

Anders aber als der Marianengraben, könnte sicherlich der in 3.800 Metern Tiefe liegende Titanic-Wrack, als Tiefsee-Trip interessant werden. Der im Nordatlantik versunkener Titanic könnte sich gar in naher Zukunft als Mekka des Tiefseetourismus erweisen.
Gastbeitrag vom Reiseblog

Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *