Das Smartphone als Stereoanlage

Ein einziges Zubehör, mehr braucht man nicht, um ein Smartphone in eine (fast) vollwertige Stereoanlage zu verwandeln: ein Sounddock. Das ist vereinfacht gesagt eine Lautsprecherbox mit eingebautem Verstärker. Angeschlossen wird das Dock meist über die Schnittstelle zum Laden des Mobilgeräts. Alternativ lassen sich einige Modelle per Kabel oder drahtlos verbinden. Die Sounddocks unterscheiden sich aber nicht nur in ihren Anschlussmöglichkeiten: Sie sind in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich. Die günstigsten Fabrikate für den Nachttisch, die Küche oder das Hotelzimmer gibt es schon für etwa 20,- Euro. Der Groov-e iSpeaker Dock 10, der für 18 Euro gehandelt wird, ist ein Radiowecker mit Display und einer Auslassung mit 30-poligem Stecker. In sie können iPods und iPhones bis zur vorletzten Generation gesetzt werden, um den Ton abzugreifen oder das Gerät zu laden.

Über einen iPod/iPhone-Connector und UKW-Empfang verfügt auch der doppelt so teure MusicMan BT-X1 von Technaxx. Der Quader in der Größe einer Federmappe kann sich per Bluetooth aber auch mit anderen Geräten verbinden. Zusätzlich sind ein USB-L und ein MicroSD – Schacht verbaut. Zum ähnlichen Preis wird das etwas ältere Gear4 StreetParty 4 Soundsystem angeboten. Der Connector lässt sich hier zwischen den Boxen einklappen. Statt Bluetooth und Display gibt einen Aux-Eingang für externe Audioplayer und eine Fernbedienung.

Die Modelle überzeugen durch eine ordentliche Klangqualität bis in mittlere Lautstärkebereiche. Eine wirklich druckvolle Hi-Fi-Wiedergabe darf man allerdings nicht erwarten. Dafür sollten Musikliebhaber etwas mehr investieren. Der fernbedienbare iDock iSP-3000W von Auna zum Beispiel überzeugt bei einem Preis von 90 Euro mit guterVerarbeitung und recht druckvollem Klang. In dem 42 mal 24 mal 14 Zentimeter großen Gehäuse sind je zwei Tiefmittel- und Hochtöner, eine versenkbare 30-Pol-Schnittestelle sowie ein Aux-Anschluss verbaut. Erwähnenswert ist der Composite-Video Ausgang zur Bildübertragung zu Fernsehern oder Beamern.

Einen richtigguten Sound bietet diversen Tests zufolge auch das Phllips-Model Fidelio AS851. Der Basslautsprecher auf der Rückseite und die zwei 15-Watt-Boxen vorn können sich hören lassen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenzprodukten ist es mit einem verschiebb aren Micro – USB-Dock ausgestattet, auf das Android-Geräte passen. Sonst holt sich der AS85 1 Audiosignale per Bluetooth, Klinkenstecker oder USB – Port. Faire 150 Euro kostet das Kraftpaket samt Fernbedienung und Apps für Zusatzfunktionen bei günstigen Händlern.

Sein auffällig gebogener Röhrenlautsprecher ınachtden preislich vergleichbaren Samsung DA-E651 zum Blickfang. Doch er punktet auch mit einem überzeugenden Klang, der mit maximal 40 Watt aus dem Dock kommt. Zu dem 30-Pol-Port für Apple-Produkte gesellt sich noch ein zweiter Connector für die hauseigenen Galaxy-S-Smartphones. Bluetooth, Fernbedienung, Klinken- und USB-Eingang sind mit an Bord.

Als Vertreter der Oberklasse holt sich Sonys RDP-XA900iP seine Musik quasi von überallher. Auf der Ablage finden alle 30-Pol-Produkte – auch iPads – Platz, der Rest verbindet sich via Bluetooth, optischen Digital-oder analogen Audio-Eingang. Sogar über WLAN oder Apples AirPlay-Technik gestreamte Titel spielt die Soundstation. Gestartet wird die Wiedergabe am Gerät oder mittels Fernbedienung. Auf 60 Zentimeter Länge sind zweil Hochf und zwei Tieftontreiber mit 200 Watt Spitzenleistung eingearbeitet. Sie liefern ein tolles Klangerlebnis – das allerding seinen Preis hat. Rund 350 Euro kostet das Sony-Sounddock.

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