Kommunen sollen auf LED Licht umstellen

Die Glühbirne, wie wir sie kennen, ist schon seit einer ganzen Zeit in der Form nicht mehr auf dem Markt zu haben. Hamsterkäufe kurz vor Ablauf der Frist und Menschen, die ihre geliebte Glühbirne in Scharen zuhause horteten, waren die Folge. Es war eine regelrechte Angst vor den neuen Energiespar- und Halogenlampen, die damals umging, so als hätte man es mit einer Krankheit zu tun und nicht mit Lichtquellen.

Dass die beiden Glühlampentypen von Experten nur noch als Übergangsmodelle im Bereich der Lichttechnologie bezeichnet werden, dürfte ihre Gegner von vor ein paar Jahren freuen. Denn sowohl Halogen- als auch Energiesparlampen kommen einfach nicht mit einer ganz neuen Technologie mit: der Leuchtdiode, kurz LED genannt. Im privaten Haushalt oder auf den deutschen Straßen hat das kühle Licht bereits Einzug gehalten und wird nicht zu Unrecht als das Leuchtmittel der Zukunft bezeichnet. Mehr Informationen und genauere Beschreibungen dazu, was denn eine solche LED Lampe kann und woraus sie besteht, findet man unter https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode.

Besonders den Kommunen und Gemeinden, denen stets eine große Bandbreite an Leuchtmitteln für das Beleuchten ihrer Straßen und Plätze zur Verfügung stand, wird in ein paar Jahren die Liste an Möglichkeiten ausgehen. Die beliebten Quecksilberdampflampen, kurz HQL, die es auf deutschen Straßen noch immer zuhauf zu finden gibt, werden ab dem 1. Januar 2016 weder produziert noch vertrieben und so müssen sich die Gemeinden langsam darüber Gedanken machen, für welche Alternative sie sich ab dem Zeitpunkt entscheiden wollen. Für das LED Licht spricht natürlich nicht nur die Tatsache, dass diese Technologie wohl einige andere überdauern wird, sondern auch die Energieeffizienz der LED Lampen. Im Vergleich zu anderen Beleuchtungsformen sollen mehr als 60 Prozent Kohlendioxid durch diese Technologie eingespart werden. Finanziell können die Städte und Dörfer also nur profitieren, denn in Zeiten der Energiewende und steigender Energiepreise kann ein wenig Kosteneinsparung niemandem schaden. Zumal das Bundesumweltministerium denjenigen, die auf LED Licht umstellen wollen, mit Fördergeldern unter die Arme greift.

Doch nicht nur auf den Straßen sondern auch in den Haushalten wird man wohl in den kommenden Jahren immer öfter mit dem hellen LED Licht konfrontiert werden. Gegner dieser Technologie sprechen gerne davon, wie kühl und silbrig-weiß diese neuen Lampen doch leuchten und wie wenig dies mit dem hellen und warmen Gelb noch zu tun hat, das unsere geliebten Glühbirnen von früher uns spendeten. Zweiflern kann gesagt werden, dass hierbei absolut kein Anlass zur Sorge besteht. Immer mehr Hersteller haben sich diesem Problem angenommen und so werden heute vermehrt LED Leuchten auf den Markt gebracht, die nicht in einem kühlen Silber sondern vielmehr in Pastelltönen die Räume mit Licht erfüllen. Genaueres über die LED Lichtverhältnisse wird sehr schön auf http://winfuture.de/news,76209.html beschrieben.

Doch selbst die Veränderung des Lichts sollte Haus- und Wohnungsbesitzer in Zukunft nicht mehr vom Erwerb von LED Lampen abhalten. Der Energieaspekt geht schließlich auch jeden Einzelnen etwas an, ob mit Energiewende oder ohne. Und wenn allein der finanzielle Aspekt ein Anlass zum Umdenken ist. Denn die Einsparungen, die so gemacht werden können, werden sich sicherlich bald positiv in der Haushaltskasse bemerkbar machen, so dass dann niemand mehr der guten alten Glühbirne nachtrauert.

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