Smartphone-Fotos mithilfe verschiedener Apps bearbeiten lassen

Heutzutage sind bereits diverse Filter und Effekte bei Ihrem Smartphone in der Kamera-App vorinstalliert, beispielesweise lassen sich die Aufnahmen alt aussehen oder man diese ganz einfach einrahmen. Über weitere und zum Teil verblüffende Funktionen verfügen Programme, die in den App-Stores angeboten werden, viele sind zudem kostenlos zu haben.

Collagen erstellen

Die wohl bekannteste Applikation ist „Instagram“ (Android, iOS und Windows Phone). Mit ihren 20 Filtern kann die Software Bilder und Videos künstlich ausbleichen oder im Stile von Polaroid-Kameras schießen. Zudem wird auf Knopfdruck der Kontrast geändert und die Schärfe auf einen Bildbereich konzentriert. Das Ergebnis wird im Smartphone sowie in der hauseigenen Community Technews abgelegt und lässt sich per E-Mail oder über angebundene Netzwerke mit anderen teilen. Die Nutzung der zu Facebook gehörenden App setzt allerdings eine Registrierung voraus.

Ohne Anmeldung, aber dafür mit einem sehr kleinen Wervebanner, läuft „PicsArt“ (Android/iOS/Blackberry). Neben Dutzenden von Masken, Rahmen und Filtern ist es mit der App ein Leichtes, Collagen aus mehreren Fotos zu erstellen oder Texte sowie vorgegeben Grafiken in eine Aufnahme einfügen. Ferner steht ein Zeichentool zur Verfügung, das das freie Malen und Schreiben auf dem Digitalabzug erlaubt.

Nachträglich lächeln

Aviary“ hat ein etwas kleineres Repertoire an Bearbeitungswerkzeugen, die durch logische Menüführung auch etwas einfacher zu bedienen sind. Sämtliche Optionen, von der automatischen Verbesserung über das Entfernen von roten Augen und die Aufhellung von Zähnen bis zur Texteingabe, werden als eigene Kategorie gelistet. Bei der kostenlosen Version sind Designvorlagen vorinstalliert, weitere können direkt in der App dazugekauft werden. Das derzeit offerierte Set mit viertueller Weihnachtsdekoration zum Aufschmücken der Fotos ist jedoch ebenfalls kostenlos erhältlich.

Eine vergleichbare Anwendung ist „Pixlr Express Plus“. Sie lädt zusätzliche Funktionen abseits der Bildbearbeitung herunter, wenn sie der Nutzer zum ersten Mal aufruft.

Alle Extras zu holen, dürfte eine Weile dauern: Rund 600 Filter, Effekte, Masken und Rahmen sind zu haben. Das die modern aufgemachte Software englischsprachig ist, spielt dank der intuitiven Bedienung keine Rolle.

Auf Porträts spezialisiert ist „Cymera“. Die App setzt sich allein durch sieben Linsen und vier Aufnahmemodi von der Konkurrenz ab, die etwa timegesteuert eine Viererserie schießt. Doch die Bearbeitungsfelder „Schönheit“ und „Dekorieren“ in den Modifikationsoptionen sind bemerkenswert. Ein paar Fingerbewegungen und ein Gesicht wird schmäler, erhält ein Make-up oder bekommt einen Schnurrbart verpasst. Die App kann sogar ein Lächeln auf grimmig dreinschauende Zeitgenossen zaubern.

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