Top-Tablets als Media-Präsenter, Arbeitsmaschine und Schreibtafel

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Laufend bringt fast jeder bekannte Hersteller neue Tablet-Modelle heraus. Das stellt Verbraucher vor die Qual der Wahl. Wenn sich  die Käufer allerdings bewusst machen, was das Tablet leisten soll, können sie den Kreis der interessanten Modelle bereits deutlich verkleinern.

Geht das Tablet an einen Anhänger von Multimedia-Angeboten, strom-und arbeitseffizienten Fabrikaten oder Apple-Fans dürften nur zwei infrage kommen: das 469 Gramm leichte iPad Air und die zweite Auflage des 7,9 Zoll großen iPad Mini mit hochauflösendem Retina-Display. Unter der Hülle machen verbesserte Prozessoren die Tablet-Rechner zu den schnellstenihrer Art. Trotz der neuen Technik halten ihre Akkus rund elf, beim Dauersurfen im LTE oder Heimnetz gut neun Stunden. Durch die Anbindung aniTunes und den App-Store bietet das Duo den einfachsten Zugang zu Multimedia-Inhalten und unzähligen Programmen. Das iPad Air kostet ab 479 Euro die Preise des Mini beginnen bei 389 Euro.

Das Surface von Microsoft ist in seiner zweiten Auflage zu einer regelrechten Produktivitätsmaschine mutiert. Über den Vier-Kern-Prozessor laufen Windows RT 8.1 und insbesondere die Office-Suite butterweich. Zusammen mit dem verbesserten Tastatur-Cover wird  das Tablet fast schon zum PC-Ersatz. Punkten kann es auch durch Schnittstellen wie dem USB 3.0-Port und einem HDMI-Ausgang. Während die Hauptkamera wie die iPads mit fünf Megapixeln (MP) knipst und auf dem 1.920 x 1.080 Pixel großen Display ausgibt, macht die Frontkamera Aufnahmen mit 3,5 MP – die Konkurrenz schafft hier weniger. Dafür läüft das Surface 2 maximal zehn Stunden und vernetzt sich lediglich via WLAN. Microsoft verlangt mindestens 429 Euro.

Samsungs Galaxy Note 10.1 2014 Edition setzt sich durch zwei Punkte von der Konkurrenz ab: einer guten Acht-MP-Kamera mit LED-Blitz und einer direkten Eingabe auf den Bildschirm via Stylus-Stift. Handschriftliche Notizen oder Textmarkierungen sind damit schnell zu machen. Allgemein reagiert das Tablet dank drei GB Arbeitsspeicher und Quadcore-Prozessor recht flott. Vereinzelte Ruckler deuten aber auf die Probleme zwischen Soft- und Hardware hin. Dennoch: Die einfache Handhabung, das 2560 x 1600 Pixel hochauflösenden Displays und das offene Android 4.3 machen das renovierte Note zu einem sehr guten Gerät. Es hat jedoch seinen Preis: Das WLAN-Modell mit 16 GB .Speicher kostet fast 500, das LTE-Modellvrund 629 Euro.

Dagegen ist Amazons neue Kindle-Fire-HDX-Produktfamilie fast günstig. Das 8,9-Zoll-Flaggschiff bietet eine ebenso hohe Auflösung wie die Konkurrenz, vergleichbare Kameras, einen starken Chipsatz plus zwei GB RAM und elf Stunden Akkulaufzeit. Der Versandhändler verlangt je nach Ausstattung 379 Euro bis 479 Euro. Wem sieben Zoll und eine einzelne HD-Kamera genügen, bekommt für 229 Euro den kleinen Bruder.

Beide Geräte laufen mit Fire OS 3.0, einer angepassten Android-Variation. Das Betriebssystem lässt zwar nur Downloads aus Amazons spärlich gefülltem App-Store zu und ist eng mit den Shopping-Angeboten des Händlers verzahnt, bietet dafür aber andere Funktionen. Dazu gehören der Notfall-Knopf, der bei Bedarf einen Videochat mit einem Amazon-Mitarbeiter öffnet, und Free-Time, mit dem Nutzer Zeitlimits und Zugangsbeschränkungenfür den Nachwuchs einrichten können. Das
macht das Kindle Fire HDX zu einem schönen Geschenk für Tablet-Einsteiger.

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