Wie man sich vor Datenverlust sichert – Back-up-Programme

mallorca

Automatisch arbeitende Back-up-Programme schützen den User vor Datenverlust. Eine Lebensversicherung für Computer – Dateien abzuschließen geht einfach: Rechtsklick, Kopie erstellen, fertig. Der gemeine Anwender ist zuweilen jedoch etwas nachlässig oder vergisst, die digitalen Dokumente regelmäßig zu sichern. Nur in einem immer wieder aktualisierten Archiv werden neue und veränderte Versionen der Daten zu finden sein.

Programme können Nutzern diese eher ungeliebte Arbeit abnehmen. Solche Anwendungen sind bereits in den Bordmitteln der Betriebssyteme integriert. Nutzer von Windows 7 finden die Back-up-Funktion unter „Sichern und Wiederherstellen“. Windows 8 spiegelt mit der Windows-7-Dateiwiederherstellung“ einzelne Objekte oder die gesamte Festplatte, unter Mac OS X erledigt das die „Time Machine“. Diese Applikationen verrichten ihre Aufgaben zwar ordentlich, sind aber in den Einstellungen manchmal zu eng an die Vorgaben der eigenen Betriebssoftware gefesselt. Darunter leidet dann die Handhabung. Außerdem sind sie einzig auf die Datensicherung ausgelegt, nur vereinzelt finden sich nützliche Zusatzfunktionen und erweiterte Optionen.

Spezialisierte Back-up-Programme sind häufiger flexibler, bieten mehr und lassen sich intuitiver bedienen. Das Programmfenster der „PC Suite Backup Pro 2“ von Markenment (www.pcsuite.de, ca. 20 Euro) etwa besteht aus lediglich vier Schaltflächen. Über sie lässt sich unter anderem festlegen, ob die gespiegelten Daten verschlüsselt oder komprimiert und auf eine physische oder virtuelle Festplatte in der Cloud abgelegt werden sollen. Tester loben die schnörkellose Steuerung und die „Rettungs-CD“ – Option, die eine bootfähige Windows-CD generiert.

Die wohl einfachste PC-Lösung überhaupt ist „Oscar 1-Click Back-up“ (www.ocster.com/de, ca. 15 Euro), das nach dem ersten Einrichten seine Arbeit vollautomatisch im Hintergrund verrichtet. Das Programm erstellt sogar eine Notfall-CD und managd den Speicher.

Die Kartze im Sack kaufen die User mit keinem der genannten Programme: Die Entwickler bieten auf ihren Webseiten eine Testversion ihrer Software zum Download an, die mehrere Wochen lang uneingeschränkt nutzbar ist. Auch kostenlose Freeware vermag Dateien zuverlässig zu konservieren. Dank der zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten lassen sich die Sicherungen detailliert konfigurieren.

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